Simone Anliker

lic. iur., zertifizierte

Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC)


Kontakt:

041 310 28 28

sb.anliker@rhynauerhof.ch

Menschen im Gespräch

Echt und authentisch statt lieb und nett sein. Im empathischen Gespräch unterstützt Sie die Beraterin dabei, sich Ihrer Gefühle und Bedürfnisse bewusst zu werden. Lösungen für Probleme werden sichtbar, Heilung und Versöhnung möglich und es gelingt Ihnen, die Welt mit anderen Augen zu sehen.

 

Lernen Sie mit Hilfe der Gewaltfreien Kommunikation Sie selbst sein, denn das ist der erste Schritt, um gut für sich selbst sorgen zu können.

 

Menschen, die sich für ein empathisches (einfühlsames) Gespräch entscheiden, stehen vor Fragen, wie

Ich nehme alles viel zu persönlich, ich muss lernen mich abzugrenzen und zu schützen.

Ich bin mit meinen Kindern überfordert und weiss nicht mehr weiter.

Bei der Arbeit läuft irgendwie alles schief, das halte ich so nicht mehr lange aus.

Die Beziehung zu meinem Partner (meiner Partnerin) ist total unbefriedigend.

 

Empathie ist die im Herzen fühlbare Präsenz, die Verbindung schafft. Wenn immer wir jemanden Empathie – oder Einfühlung – geben wollen, richten wir unsere volle Aufmerksamkeit auf das, was im Gegenüber in diesem Augenblick lebendig ist. Wir verbinden uns mit dem Ärger, der Trauer, dem Schmerz oder der Freude und fragen uns, was fühlt und braucht mein Gegenüber. Die Begegnung geschieht ohne vorgefasste Meinung und Urteil.

 

Merkmale der Empathie:

In der Gewaltfreien Kommunikation lassen wir uns von unserem eigenen Bedürfnis nach Verbindung leiten. Es gibt somit keine Helfer und keine Hilfsbedürftigen und auch die Frage, wer die Empfangende und wer die Gebende ist, stellt sich nicht.

Präsenz bedeutet, ganz in der Gegenwart und ganz mit dem anderen zu sein – ohne eigene Ideen oder Interpretationen. (Ein sehr hoher Anspruch, gerade bei Paaren, die sich schon lange kennen.) Es kann helfen, sich vorzustellen, dass wir der Person, die vor uns sitzt, zum ersten Mal begegnen, um sich mit ihr als Mensch zu verbinden, unabhängig von unseren Vorstellungen über sie.

Unsere Aufmerksamkeit ist während des Gesprächs auf die Gefühle und Bedürfnisse unseres Gegenübers gerichtet.

 

Was die Verbindung unterbricht, was verhindert, dass wir Empathie oder Einfühlung geben können:

Ratschläge geben: Ich finde du solltest….Warum hast du nicht?

Von sich erzählen: Ja bei mir war das genau so ...

Trösten: Es wird schon alles wieder in Ordnung kommen.

Bemitleiden: Es tut mir leid, was Ihnen widerfahren ist. Das ist ja schrecklich!

Belehren: Das kann sich in eine gute positive Erfahrung verwandeln, wenn du nur…Du musst dir einfach sagen, dass er selber eine schwierige Jugend hatte.

Ausfragen: Wann hat das angefangen?

Verbessern: Nein, so kann das doch nicht gewesen sein ...

 



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